Manager-Magazin

27. Januar 2012 - 00:02 Uhr

Neulich im Briefkasten: ein Werbeschreiben vom Manager-Magazin.

Ich möge mir bitte darüber klar werden, ob ich das Manager Magazin abonnieren möchte. Die Cover mehrerer “Backissues” sind abgebildet. Auf den Covern erkenne ich “STRESS – Die besten Burn-out-Kliniken”, “STEUERFLUCHT – Last Exit Singapur”, “HONORIS CAUSA – Die Titelsucht der Deutschen”.

Nicht dass ich jetzt billig Manager-Bashing betreiben möchte. Aber mich interessiert gerade brennend, welches Selbstbild der durchschnittliche Manager-Magazin-Leser hat.

 

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Shaker Verlag

25. Januar 2012 - 11:49 Uhr

Der Shaker Verlag dürfte jedem wahrscheinlich jedem Menschen, der auf der Webpage eines wissenschaftlichen Institutes gelistet ist, bekannt sein. Der Verlag tritt gerne durch unaufgefordert versendete E-Mails und Briefpost in Erscheinung.

Nachdem man sich bei Literaturcafe über unerbetene Werbemails geäußert hat, ist dort wohl ein Anwaltsschreiben eingegangen, in dem die erste Fassung des Artikels als “herabsetzend” und “geschäftsschädigend” bezeichnet wird. Bei Literaturcafe heißt es dann weiter, “Im Schreiben heißt es wörtlich: »Insofern kann es im Einzelfall schwierig sein zu beurteilen, ob ein Einverständnis des Empfängers zu einer Korrespondenz vorliegt oder nicht.«”.

Ich möchte das für meinen Teil eindeutig beanworten: in meinem Fall liegt und lag kein Einverständnis vor. Weder habe ich E-Mails noch Briefwerbung vom Shaker-Verlag erbeten. Ich empfinde die Werbung als Belästigung.

Im Sinne eines Beitrags zur Sicherung von Arbeitsplätzen im Post- und Druckwesen investiere ich also ein wenig Zeit in diesen Blogpost und nicht in eine Beschwerde-Mail an Shaker. Mahlzeit und in Sachen Shaker sicherlich bis bald!

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Arlt – danke, nie wieder

13. Januar 2012 - 15:29 Uhr

Der Computerhändler Arlt sollte vielen Computer-Freunden ein Begriff sein. Da gibt es zum einen die Kette Arlt.com, die 20 Filialen in Süddeutschland betriebt. Und neuerdings kenne ich auch einen ähnlich aufgemachten Laden in Magdeburg, der unter gleichem Namen tätig ist. Ob beide Firmen miteinander in Beziehung stehen ist mir gerade herzlich egal, ich setze in keinen dieser Läden jemals wieder einen Fuß.

Alle beide haben sich mir gegenüber so aufgeführt, dass ich zukünftig wohl nur noch bei Amazon oder vergleichbaren Versendern kaufen werde.

Zuerst war da Arlt Stuttgart, Filiale am Hauptbahnhof (ja, die, die auf Premium-Optik macht). Dort habe ich 2009 (?) einen 24″-Monitor erstanden. Am Monitor war die Kopfhörerbuchse defekt (ein Problem mit dem mechanischen Kontakt), von Anfang an. Bei meinem ersten Besuch zwecks Reklamation wurde mir in der Filiale vorgeworfen, ich hätte die Buchse selbst beschädigt (“das sieht ja so aus, als hätte man einen Kopfhörer mit Gewalt da reingedrückt”). Mein Protest hat keinerlei Reaktion erzeugt. Allerdings will man ja nicht so sein, man würde aus Kulanz-Gründen den Monitor doch reparieren lassen (möglicherweise sogar kostenfrei!), sogar für den Menschen, der hier möglicherweise gerade versucht, Arlt zu betrügen (Betrug war nicht der Wortlaut, das Gespräch kann aber so interpretiert werden). Nun gut, die Reparatur dauere rund eine Woche. Auf das angebotene 22″-Leihgerät zur Überbrückung habe ich angesichts der kurzen zu erwartenden monitorlosen Zeit verzichtet. Ja, angeboten hat man mir ein 22″-Gerät, kaputt war ein 24″-Monitor. Long story short: ich wurde so oft vertröstet, dass ich am Ende 6 Wochen lang ohne Monitor war, musste zwischenzeitlich mit dem stellvertretenden Filialleiter telefonieren (und laut werden) und durfte mich am Ende über einen Zettel freuen, auf dem stand, es handele sich hier um eine “Kulanzreparatur”. Kulanz bedeutet eigentlich, dass ein Vetragspartner dem anderen Vertragspartner ohne vertragliche Pflicht entgegenkommt. Bei Arlt ist es also offensichtlich nicht selbstverständlich, für defekt verkaufte Geräte geradezustehen. Den Kugelschreiber, den ich als “kleine Aufmerksamkeit” bekommen habe, habe ich in den Müll geworfen.

Dann gibt es da noch Arlt Magdeburg. Dort wollte ich eine neue Tastatur kaufen und meine sterbende Büro-Tastatur ersetzen. Statt dem mir gut bekannten Modell habe ich für ein anderes Modell des selben Herstellers entschieden – nachdem ich explizit gefragt habe, ob diese Tastatur ausklappbare Füßchen hat. Ja, habe sie. Hat sie aber nicht. Beim zweiten Besuch (man hat ja sonst nichts zu tun) erfahre ich dann, dass ich trotzdem falscher Beratung das Geld nicht wiedersehe. Stattdessen möglich ist nur ein Umtausch. Weil aber vor meinen Augen die letzte Tastatur meines Wunschmodells an jemand anders verkauft wurde, durfte ich am Folgetag ein drittes Mal in den Laden (man hat ja sonst nichts zu tun). Ich bin 3 Stunden nach dem Zeitraum, in dem die Ware im Laden eintreffen sollte im Laden erschienen. Nur um dann zu lernen, dass die Ware noch nicht verbucht ist und ich mir weitere 10 Minuten die Füße plattstehen darf. Gipfel dieses Zusammentreffens dann: den Differenzbetrag zwischen der teuren Tastatur, die ich nach der falschen Beratung erstanden habe und dem Wunschmodell wollte man mir nicht auszahlen. Nachdem ich (noch) etwas patziger geworden bin, ging auch das, man mache “eine Ausnahme”.

Amazon hingegen erstattet unbürokratisch. Außerdem erfährt man bei Amazon in den Reviews schon auf der ersten Seite, dass die besagte Tastatur keine Füßchen hat. Auch bei Arlt Magdeburg wird man mich nie wieder sehen. Falls ich nochmal dazu komme, elektronisches für die Arbeit anzuschaffen, werde ich Arlt nicht mehr berücksichtigen.

Für mich stellt sich Arlt (sowohl die Kette in Süddeutschland als auch der wohl locker dazu in Beziehung stehende Laden in Magdeburg) wie folgt dar: Für Arlt kaufen bei Arlt keine Kunden ein, sondern potentielle Verbrecher. Der Verkauf funktionierender Ware mit besprochenen Eigenschaften ist eine Ausnahme, keine Selbstverständlichkeit. Für eigene Fehler steht man nicht selbstverständlich gerade, sondern nur ausnahmsweise.

Noch eine kleine Amazon-Anekdote: meiner Freundin starb eine USB-Festplatte gegen Ende der zweijährigen Garantiezeit. Zu Amazon zurückgeschickt wurde die Platte einen Tag vor Ende der Zweijahresfrist. Wenig später lässt Amazon meine Freundin wissen, dass sie leider keine neue Platte bekomme, da kein vergleichbares Modell lieferbar sei – und erstatt ihr nach zwei Jahren den vollen Kaufpreis.

Möge dieser Blogpost dem einen oder anderen potentiellen Käufer ein kleiner Leitfaden bei der Wahl des richtigen Händlers sein. Und vielleicht dem Händler mit Ladengeschäft ein kleiner Denkanreiz. Warum sollte ich noch in einen Laden kommen, wenn mich Amazon und Konsorten besser beraten, dabei am Ende auch nicht langsamer liefern und sich unkomplizierter bei Problemen verhalten?

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Parsing TODO-like statements

5. Januar 2012 - 22:11 Uhr

In all my software, I remind myself (and other potential developers) that there is something to do by placing TODO or FIXME statements. I acquired this habit most likely because Geany‘s AddOns plugin supports a task list.

Also, I tend not to fix TODOs that are not crucial. This is bad. I even lose track of the TODOs. So I wrote a little script to collect all lines with TODO-like statements in a project. You may find it on GitHub.

I use it as follows:

./todoParser.py –vc

This tells the script to check if the current directory is under git/svn version control. If so, it will then try to use all files under version control for TODO extraction. Of course the script can be used on files directly:

./todoParser.py fileName.f90

So far, C/C++, Python, free-form Fortran and LaTeX are supported. Extension shall be easy, though.

I tested the script against the current Linux kernel — parsing took a little more than 5 seconds. The script gives some 6700 lines of output (including blank lines). It’s soothing to know I am not the only one who commits code that is not perfect…

I hope the script is helpful for anyone interested.

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Sommerloch

2. August 2011 - 14:34 Uhr

Es ist Sommer, die furchtbaren Ereignisse von Norwegen dominieren die Nachrichten nicht mehr – worüber schreibt man da? Richtig, political correctness und “Nazi-Zitate”.

Ich erlaube mir, Geislers Wortwahl unpassend zu finden, erlaube mir aber auch, das Medienecho sommerlochig unangemessen zu finden.

 

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the nD – the Linux PSP?

13. Juli 2011 - 00:15 Uhr

OMG! Ubuntu just posted a link to a potential PSP killer – a handheld game console running a Linux OS:the nD

Lovely! It will use the SDL – I personally hope for Python and PyGame, too.

Keep an eye on this thingy!

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Screenshot: Xubuntu 11.04 Alpha 2

8. Februar 2011 - 20:31 Uhr

Xubuntu 11.04 Alpha 2, XFCE 4.8

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XFCE 4.8

3. Februar 2011 - 23:19 Uhr

Eben in eine VirtualBox installiert: Xubuntu 11.04 Alpha 2. Um XFCE in der Version 4.8 auszuprobieren. Weil ich mir sicher bin, dass ich mit dem kommenden Ubuntu-Desktop nicht warm werde…

Erster Eindruck: sehr hübsch! Das greybird-Theme erinnert mich sehr an das sehr hübsche Elementary-Theme, das ich gerade mit Gnome nutze. Außerdem habe ich neulich festgestellt, dass Thunar schneller als Nautilus ist. Leider fehlen Thunar aber die Tabs. Auf den neuen Firefox 4 bin ich auch gespannt, da bisher trotz aller Liebe Midori für mich nicht zu einem Firefox-Ersatz geworden ist. Mit meinem Lieblings-Launcher Kupfer hatte ich Probleme (sowohl mit 2.01 aus den Paketquellen als auch mit einem selbst kompilierten 2.03). Ein Klick auf den Eintrag des Applications-PlugIns in der PlugIn-Liste lässt Kupfer abstürzen… Ein weiteres Problem: ich bekomme die GuestAdditions nicht installiert – also erstmal kein Vollbild-Vergnügen.

Ich bleibe auf jeden Fall am Ball und bin sehr gespannt, ob XFCE nicht mittlerweile auch für mich der bessere Gnome geworden ist.

Eine kleine Frage: weiß vielleicht jemand, wie ich in der XFCE-Terminal-Anwendung einstelle, welche Shell Standard sein soll? Ich kann ohne meine fish-Shell nicht mehr…

Kleiner Nachtrag: Ich habe chsh entdeckt – fish, Du bist meine Standard-Shell!

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Geany 0.20

5. Januar 2011 - 21:49 Uhr

Noch ist nicht ganz offiziell, was der svn-Trunk schon weiß:

Geany 0.20 ist da!

Unser Lieblings-Texteditor bzw. unsere Lieblings-Mini-IDE geht in die nächste Runde… Glückwunsch!

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Die 90er

9. Dezember 2010 - 22:20 Uhr

Ich bin mittlerweile so alt, dass ich mir ehrlich gesagt über sowas wie den 90er-Tag im Radio freue. Und bemerke, dass ich da eben jedes Lied kenne. Wie man trotzdem in Würde altert finde ich dann morgen raus.

Hängen geblieben bin ich auch. Siehe hier:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Möchtegern Goa-Bass, Toms, auf die alt-ehrwürdige Bands wie Die Flippers (2009 wäre 40-jähriges Bühnenjubiläum gewesen – Pflichtermin!) stolz wären und irgendwie eine Euro-Dance-Ästhetik im Ganzen. Und nein, echtes Arrangement wurde erst erfunden, nachdem dieser Loop geboren wurde.

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